Die Geschichte der Passage Kinos

Ein Garant für den Erfolg der Passage Kinos ist ihre lange und interessante Geschichte. Doch nicht nur der Name hat sich im Laufe der Jahre verändert. Lesen Sie mehr!

 

Alle Angaben und Abbildungen stammen aus dem Bestand des Leipziger Lichtspieltheater-Archivs.


26.11.1915



Eröffnungs-Anzeige der UT-Lichtspiele, November 1915

Eröffnung des Theaters durch Reinhold Meißner als U.T Hainstraße (580 Plätze).


11.11.1916



Max Künzel, um 1920

Übernahme des Kinos durch Max Künzel (während des Ersten Weltkrieges führt seine Frau Ida das Haus). Durch planmäßigen Aufbau führt Künzel das U.T Schritt für Schritt an die Spitze der Leipziger Erstaufführungstheater. Diese Stellung behält das Kino (zusammen mit Capitol und Astoria) bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.


November 1919



UT-Saal, um 1925

Erster Umbau des Saales - jetzt 702 Plätze.

 


24.1.1929



Der erste Tonfilm (Lichtton) im UT, Januar 1929

Einführung des Tonfilms - damit erstes Leipziger Tonfilmtheater.


Sep. 1929



UT-Eingang 1927, festlich geschmückt

Zweiter Umbau und Vergrößerung des Saales - jetzt 962 Plätze. Verlegung des Vorführraumes von der Seitenwand an die Rückwand.

 

 

 

 


Feb. 1930



Besuch von Henny Porten im UT-Hainstraße, 1930

Henny Porten besucht das U.T - nur mit einem Überfallkommando können die Besuchermassen "gebändigt" werden.


12.9.1930



Eintrittskarte, 1935

Das U.T-Hainstraße zeigt als erstes Leipziger Kino eine Ton-Wochenschau, die Fox tönende Wochenschau.

 


ab Juli 1945



Eintrittskarte, 1945

Ab Juli 1945 übernahm die Stadt Leipzig das Kino und nannte es „Kino der Jugend“. Nach einer Zwischenzeit, in der es als Offizierscasino der sowjetischen Streitkräfte diente, wurde es ab April 1951 für die Öffentlichkeit wieder eröffnet und „Filmtheater der Freundschaft“ genannt.


1980



UT-Saal, 1980

Große Renovierung: Dabei Vergrößerung des Vorführraumes und Wiederherstellung der historischen Stuckdecken.


1.7.1990

Neuer Betreiber Filmtheaterbetriebe Leipzig GmbH.

 


11.7.1990


Umbenennung in Passage.


30.3.1994

Schließung des Theaters.


21.4.1995

Wiedereröffnung durch die Arsenal Kinobetriebe Stefan Paul KG.


15.1.1996

Schließung des Theaters wegen Rekonstruktion des Jägerhofes. Dabei Umbau der Passage in ein Kinocenter mit vier Sälen.


1.10.1998

Wiedereröffnung als Passage-Kinos (593 Plätze).


 

Unsere Kinosäle haben wir nach den ehemaligen Leipziger Lichtspielhäusern Astoria, Universum, Wintergarten und Filmeck benannt.