Nächste Vorstellung: 29. November, 16:00 Uhr
Die heimlich im Auftrag des Westfernsehens gedrehten Bilder von Aram Radomski von der Leipziger Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 gingen um die Welt. Vier Wochen später fiel die Berliner Mauer. Für viele ist er ein Held – für seinen Vater, den Schriftsteller Gert Neumann, bis heute ein „Agent des Westens“. Der Konflikt reicht über drei Generationen. Während Gert aus der widersprüchlichen Biografie seiner Mutter – von der NS-Anhängerin zur DDR-Autorin – einen radikalen künstlerischen Widerstand entwickelt und dafür seine Familie verlässt, erlebt sein Sohn genau diesen Schritt als Verrat. Bis heute stehen sich beide mit unvereinbaren Deutungen gegenüber.
… zu Gast ist sind der Regisseur Götz Schauder und der Protagonist Aram Radomski!
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